Ortsgemeinden / Reichweiler
28.06.2016

Neues aus Reichweiler

Reichweiler, VG veröffentlicht am 21.04.2016

Bekanntmachung der Haushaltssatzung der Gemeinde Reichweiler für das Jahr 2016 vom 20. April 2016

Wappen Reichweiler

Der Gemeinderat hat auf Grund des § 95 Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz vom 31. Januar 1994 (GVBl. S.153) in der derzeit geltenden Fassung folgende Haushaltssatzung beschlossen, die nach Genehmigung durch die...[mehr]


Reichweiler

Ansicht von ReichweilerEinwohner: 560

Fläche: 387 ha

Bürgermeister: Karsten Becker
Bangertstraße 18a

66871 Reichweiler

Wappen von ReichweilerBeschreibung des Wappens:
Von Silber und Rot geteilt, oben ein wachsender, rotbewehrter und -bezungter, blauer Löwe, unten eine runde, goldene Scheibe, darin ein schwarzer Dolch über einem Paar schwarzer Stierhörner.

Dorfbrunnen Richwiler, Richwilre, Reichweiler (= Weiler des Richo) war ursprünglich Besitz der Grafen von Blieskastel und wurde 1273 von der Gräfin Elisabeth von Blieskastel und Bitsch dem Kloster Werschweiler mit allem Zubehör geschenkt. Soweit läßt sich die Geschichte des Ortes zurück verfolgen. Nach Aufhebung des Klosters Werschweiler wurde Reichweiler 1559 dem Oberamt Lichtenberg zugegliedert. Nach der französischen Revolution gehörte das Dorf zur Mairie Burglichtenberg im Kanton Kusel, in der folgenden Coburger Zeit zur Bürgermeisterei Burglichtenberg des Kanton Baumholder. Im August 1995 feierte die Dorfbevölkerung unter großer Beteiligung der Vereine ihre 725-jährige Ersterwähnung. Heute ist Reichweiler eine aufstrebende Wohngemeinde; 133 ha der Gemarkung bestehen aus Wald. An örtlichen Einrichtungen sind vorhanden: Dorfgemeinschaftshaus, Kinderspielplätze, Sportplatz, Tennisplätze und schöne Dorfbrunnen. Zeugen der Vergangenheit sind die auf der Gemarkung der Gemeinde befindlichen Überreste eines römischen Mithrastempels, eine der ältesten Kulturstätten unserer Heimat. Das in eine Felsenwand aus rotem Sandstein eingehauene Relief bildete einst die Rückwand eines Tempels, in dem die Gläubigen den Mysterien des Mithras huldigten; einer persischen Gottheit, die als Licht- und Fruchtbarkeitsgott eine Mittlerstellung einnahm zwischen dem Prinzip des Guten und der Welt. Vornehmlich war es das römische Heer, in dem diese Religion sich ausbreitete, und römische Soldaten dürften es auch gewesen sein, die sie in unsere Gegend brachten. Erwähnenswert sind noch die guten Wandermöglichkeiten in Wald und Flur mit Ruhebänken zum Keufelskopf und Herzerberg. Der Fernmeldeturm auf dem 580 m hohen Keufelskopf überragt mit seinen 137,5 m Höhe weithin die Landschaft.

Mitras-Denkmal